View Categories

Wie funktioniert eine Landtagswahl?

9 min read

Kurz erklärt #

Bei einer Landtagswahl wählen die Bürgerinnen und Bürger das Parlament ihres Bundeslandes. In Nordrhein-Westfalen ist das der Landtag NRW in Düsseldorf.

Die Wählerinnen und Wähler haben zwei Stimmen: Mit der Erststimme wählen sie eine Person im Wahlkreis. Mit der Zweitstimme wählen sie eine Partei. Die Zweitstimme ist besonders wichtig, weil sie über die Stärke der Parteien im Landtag entscheidet.

Aktueller Bezug zur Landtagswahl NRW 2027 #

Die nächste Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen findet am 25. April 2027 statt.

Nordrhein-Westfalen ist für diese Wahl in 128 Wahlkreise eingeteilt. Gegenüber der Landtagswahl 2022 bleibt die Wahlkreiseinteilung unverändert.

Neu ist: Bei der Landtagswahl 2027 dürfen in NRW erstmals auch 16- und 17-Jährige wählen, wenn sie die weiteren Voraussetzungen erfüllen.

Landtagswahl einfach erklärt #

Eine Landtagswahl entscheidet darüber, wer im Parlament eines Bundeslandes sitzt. In Nordrhein-Westfalen heißt dieses Parlament Landtag NRW.

Der Landtag beschließt Landesgesetze, entscheidet über den Landeshaushalt, kontrolliert die Landesregierung und wählt den Ministerpräsidenten oder die Ministerpräsidentin.

Eine Landtagswahl ist deshalb keine Nebenwahl. Sie entscheidet über viele Themen, die den Alltag direkt betreffen: Schule, Polizei, Justiz, Kommunen, Landesstraßen, Hochschulen, Verwaltung, Digitalisierung, Kultur, Umwelt und Teile der Gesundheits- und Sozialpolitik.

Wer wird bei einer Landtagswahl gewählt? #

Gewählt werden die Abgeordneten des Landtags. Diese Abgeordneten vertreten die Bürgerinnen und Bürger im Landesparlament.

Einige Abgeordnete ziehen direkt über ihren Wahlkreis in den Landtag ein. Andere ziehen über die Landeslisten der Parteien ein.

Beide Arten von Abgeordneten sind vollwertige Mitglieder des Landtags. Sie dürfen mitreden, abstimmen, Anträge stellen, in Ausschüssen arbeiten und die Landesregierung kontrollieren.

Wie oft findet eine Landtagswahl statt? #

Der Landtag NRW wird grundsätzlich für fünf Jahre gewählt. Diese Zeit nennt man Wahlperiode.

Am Ende der Wahlperiode wird ein neuer Landtag gewählt. Die nächste reguläre Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ist für den 25. April 2027 festgelegt.

Nach der Wahl tritt der neue Landtag zusammen. Danach bilden sich Fraktionen, Ausschüsse werden eingesetzt und die politische Arbeit der neuen Wahlperiode beginnt.

Wer darf bei der Landtagswahl NRW wählen? #

Wahlberechtigt ist, wer die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt.

Für die Landtagswahl NRW 2027 gilt vereinfacht:

  • Man muss Deutsche oder Deutscher im Sinne des Grundgesetzes sein.
  • Man muss mindestens 16 Jahre alt sein.
  • Man muss rechtzeitig in Nordrhein-Westfalen wohnen oder dort seinen gewöhnlichen Aufenthalt haben.
  • Man darf nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sein.

Die genauen Voraussetzungen richten sich nach dem Landeswahlrecht.

Welche Wahlgrundsätze gelten? #

Landtagswahlen folgen den demokratischen Wahlgrundsätzen. Die Wahl ist allgemein, gleich, unmittelbar, geheim und frei.

  • Allgemein: Grundsätzlich dürfen alle Wahlberechtigten teilnehmen.
  • Gleich: Jede Stimme zählt gleich viel.
  • Unmittelbar: Die Abgeordneten werden direkt durch die Wahl bestimmt, ohne zwischengeschaltetes Wahlgremium.
  • Geheim: Niemand soll nachvollziehen können, wie jemand gewählt hat.
  • Frei: Niemand darf zu einer bestimmten Wahlentscheidung gezwungen werden.

Diese Grundsätze sind zentral für eine demokratische Wahl.

Die zwei Stimmen: Erststimme und Zweitstimme #

Bei der Landtagswahl NRW haben Wählerinnen und Wähler zwei Stimmen. Beide Stimmen erfüllen unterschiedliche Aufgaben.

Erststimme #

Mit der Erststimme wird eine Direktkandidatin oder ein Direktkandidat im eigenen Wahlkreis gewählt.

Wer im Wahlkreis die meisten Erststimmen erhält, gewinnt das Direktmandat.

Zweitstimme #

Mit der Zweitstimme wird die Landesliste einer Partei gewählt.

Die Zweitstimme entscheidet vor allem darüber, wie stark die Parteien im Landtag vertreten sind.

Vereinfacht gesagt: Die Erststimme wählt eine Person. Die Zweitstimme wählt eine Partei.

Was bewirkt die Erststimme? #

Mit der Erststimme wählen Bürgerinnen und Bürger eine konkrete Person aus ihrem Wahlkreis.

In Nordrhein-Westfalen gibt es 128 Wahlkreise. In jedem Wahlkreis treten Direktkandidatinnen und Direktkandidaten an.

Die Person mit den meisten Erststimmen gewinnt den Wahlkreis und erhält ein Direktmandat. Sie zieht dann direkt in den Landtag NRW ein.

Was ist ein Direktmandat? #

Ein Direktmandat ist ein Sitz im Parlament, der direkt über einen Wahlkreis gewonnen wird.

Das bedeutet: Eine Person wurde nicht nur über eine Parteiliste gewählt, sondern hat in einem bestimmten Wahlkreis die meisten Stimmen erhalten.

Direktmandate sorgen dafür, dass Regionen im Landtag vertreten sind und Bürgerinnen und Bürger konkrete Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner aus ihrem Wahlkreis haben.

Was bewirkt die Zweitstimme? #

Mit der Zweitstimme wählen Bürgerinnen und Bürger eine Partei.

Die Zweitstimme ist besonders wichtig, weil sie darüber entscheidet, wie viele Sitze den Parteien im Landtag zustehen.

Wenn einer Partei mehr Sitze zustehen, als sie direkt über Wahlkreise gewonnen hat, werden die übrigen Sitze über die Landesliste dieser Partei besetzt.

Was ist eine Landesliste? #

Eine Landesliste ist eine Liste von Kandidatinnen und Kandidaten einer Partei für das gesamte Bundesland.

Parteien beschließen vor der Wahl, welche Personen auf ihrer Landesliste stehen und in welcher Reihenfolge.

Wenn eine Partei nach dem Zweitstimmenergebnis Anspruch auf weitere Sitze hat, werden diese Sitze über die Landesliste besetzt.

Merksatz #

Die Erststimme entscheidet, welche Person den Wahlkreis gewinnt. Die Zweitstimme entscheidet vor allem, wie stark die Parteien im Landtag werden.

Welche Stimme ist wichtiger? #

Beide Stimmen sind wichtig, aber sie haben unterschiedliche Funktionen.

Die Erststimme ist wichtig für die direkte Vertretung des Wahlkreises. Sie entscheidet, welche Person aus der Region direkt in den Landtag einzieht.

Die Zweitstimme ist wichtig für das Kräfteverhältnis der Parteien. Sie entscheidet darüber, welche Parteien wie stark im Landtag vertreten sind und welche Mehrheiten möglich werden.

Wer die Zusammensetzung des Landtags beeinflussen will, sollte besonders auf die Zweitstimme achten. Wer die direkte Person im Wahlkreis mitbestimmen will, nutzt die Erststimme.

Was ist ein Wahlkreis? #

Ein Wahlkreis ist ein geografisch abgegrenztes Gebiet. Dort treten Direktkandidatinnen und Direktkandidaten gegeneinander an.

Bei der Landtagswahl NRW gibt es 128 Wahlkreise. Jeder Wahlkreis soll eine Region politisch mit dem Landtag verbinden.

Für Lippe ist das besonders wichtig, weil lippische Städte und Gemeinden verschiedenen Landtagswahlkreisen zugeordnet sein können.

Was ist der Unterschied zwischen Wahlkreis und Wahlbezirk? #

Wahlkreis und Wahlbezirk werden häufig verwechselt.

  • Wahlkreis: Größeres Gebiet, in dem eine Direktkandidatin oder ein Direktkandidat gewählt wird.
  • Wahlbezirk oder Stimmbezirk: Kleinerer organisatorischer Bereich für die Durchführung der Wahl, meist verbunden mit einem Wahllokal.

Ein Wahlkreis besteht also aus vielen kleineren Stimmbezirken.

Wie läuft die Stimmabgabe im Wahllokal ab? #

Vor der Wahl erhalten Wahlberechtigte eine Wahlbenachrichtigung. Darauf steht unter anderem, wo sich das zuständige Wahllokal befindet.

Am Wahltag gehen Wählerinnen und Wähler in ihr Wahllokal. Dort weisen sie sich aus oder legen ihre Wahlbenachrichtigung vor. Danach erhalten sie den Stimmzettel.

In der Wahlkabine machen sie ihre Kreuze geheim. Anschließend wird der Stimmzettel gefaltet und in die Wahlurne geworfen.

Wann sind die Wahllokale geöffnet? #

Bei Landtagswahlen in NRW sind die Wahllokale am Wahltag in der Regel von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Danach beginnt die Auszählung. Zuerst werden die Stimmen in den Stimmbezirken gezählt. Anschließend werden die Ergebnisse weitergeleitet und zusammengeführt.

Wie funktioniert Briefwahl? #

Wer nicht am Wahltag im Wahllokal wählen möchte oder kann, kann Briefwahl beantragen.

Dann erhält man die Wahlunterlagen vorab. Der Stimmzettel wird ausgefüllt, in die vorgesehenen Umschläge gelegt und an das Wahlamt zurückgeschickt oder dort abgegeben.

Wichtig ist: Die Briefwahlunterlagen müssen rechtzeitig beim Wahlamt eingehen. Zu spät eingegangene Unterlagen zählen nicht.

Was macht den Stimmzettel ungültig? #

Ein Stimmzettel kann ungültig werden, wenn nicht eindeutig erkennbar ist, was gewählt wurde, oder wenn zusätzliche Kennzeichnungen gemacht werden.

Typische Fehler sind:

  • mehrere Kreuze bei derselben Stimme,
  • unklare Markierungen,
  • Kommentare oder Zusätze auf dem Stimmzettel,
  • Beschädigungen oder Kennzeichnungen, durch die das Wahlgeheimnis gefährdet sein könnte.

Deshalb gilt: Pro Stimme nur ein eindeutiges Kreuz setzen und keine zusätzlichen Bemerkungen auf den Stimmzettel schreiben.

Wie werden die Stimmen gezählt? #

Nach Schließung der Wahllokale zählen Wahlhelferinnen und Wahlhelfer die Stimmen aus.

Dabei wird getrennt geprüft:

  • Wie viele Erststimmen haben die Direktkandidatinnen und Direktkandidaten erhalten?
  • Wie viele Zweitstimmen haben die Parteien erhalten?
  • Wie viele Stimmen sind ungültig?

Die Ergebnisse aus den einzelnen Stimmbezirken werden an die Wahlkreisleitung weitergegeben und später zu einem Landesergebnis zusammengeführt.

Wie wird entschieden, wer in den Landtag einzieht? #

Zunächst gewinnen in den 128 Wahlkreisen diejenigen Kandidatinnen und Kandidaten, die dort die meisten Erststimmen erhalten.

Danach wird anhand der Zweitstimmen berechnet, wie viele Sitze den Parteien insgesamt zustehen.

Hat eine Partei weniger Direktmandate gewonnen, als ihr nach dem Zweitstimmenergebnis Sitze zustehen, werden die übrigen Sitze über die Landesliste besetzt.

Was sind Überhang- und Ausgleichsmandate? #

Überhangmandate können entstehen, wenn eine Partei mehr Direktmandate gewinnt, als ihr nach dem Zweitstimmenergebnis eigentlich zustehen würden.

Damit das Kräfteverhältnis der Parteien trotzdem dem Wahlergebnis entspricht, können Ausgleichsmandate entstehen.

Dadurch kann der Landtag mehr Sitze haben als die gesetzliche Mindestzahl.

Wie viele Abgeordnete hat der Landtag NRW? #

Der Landtag NRW hat mindestens 181 Abgeordnete. Durch Überhang- und Ausgleichsmandate kann die tatsächliche Zahl höher sein.

Im aktuellen 18. Landtag NRW sitzen 195 Abgeordnete. Die genaue Zahl kann also von Wahl zu Wahl unterschiedlich sein.

Welche Parteien kommen in den Landtag? #

Parteien ziehen in den Landtag ein, wenn sie die rechtlichen Voraussetzungen erfüllen und genügend Stimmen erhalten.

Entscheidend ist dabei vor allem das Zweitstimmenergebnis. Es bestimmt die Sitzverteilung im Parlament.

Nach der Wahl bilden sich Fraktionen. Fraktionen sind Zusammenschlüsse von Abgeordneten, die politisch zusammenarbeiten.

Was passiert nach der Landtagswahl? #

Nach der Wahl wird das amtliche Ergebnis festgestellt. Danach tritt der neue Landtag zusammen.

Anschließend bilden die Parteien Fraktionen, führen Gespräche über Mehrheiten und mögliche Regierungsbildungen und setzen Ausschüsse ein.

Der Landtag wählt den Ministerpräsidenten oder die Ministerpräsidentin. Danach wird die Landesregierung gebildet.

Was ist eine Koalition? #

Eine Koalition ist ein Bündnis mehrerer Parteien, die gemeinsam eine Regierung tragen wollen.

Wenn keine Partei allein eine Mehrheit hat, führen Parteien Koalitionsverhandlungen. Dabei einigen sie sich auf Ziele, Ministerien und politische Schwerpunkte.

Das Ergebnis wird häufig in einem Koalitionsvertrag festgehalten.

Warum ist die Landtagswahl für Lippe wichtig? #

Auch wenn der Landtag in Düsseldorf sitzt, wirken seine Entscheidungen direkt in Lippe.

Landespolitik betrifft in Lippe zum Beispiel:

  • Schulen und Lehrkräfteversorgung,
  • Polizei und Sicherheit,
  • Landesstraßen und Verkehr,
  • Gesundheitsversorgung und Krankenhauspolitik,
  • Kommunalfinanzen,
  • Förderprogramme für Städte und Gemeinden,
  • Digitalisierung der Verwaltung,
  • Natur, Umwelt und ländliche Entwicklung.

Wer in Lippe lebt, entscheidet mit seiner Stimme also auch über politische Rahmenbedingungen vor Ort.

Wie kann ich mich vor der Wahl informieren? #

Eine gute Wahlentscheidung entsteht nicht nur durch Plakate oder kurze Social-Media-Beiträge.

Sinnvoll ist es, mehrere Informationsquellen zu nutzen:

  • Programme der Parteien lesen,
  • Direktkandidatinnen und Direktkandidaten im Wahlkreis vergleichen,
  • Podiumsdiskussionen oder Interviews verfolgen,
  • seriöse Medienberichte nutzen,
  • offizielle Informationen des Landtags und der Landeswahlleitung prüfen,
  • konkrete Fragen an Kandidierende stellen,
  • unterscheiden, welche politische Ebene für ein Thema zuständig ist.

Besonders hilfreich ist die Frage: Geht es bei meinem Thema wirklich um Landespolitik, oder sind Stadt, Kreis, Bund oder EU zuständig?

Welche Fragen kann ich Kandidierenden stellen? #

Wer Direktkandidatinnen und Direktkandidaten besser einschätzen möchte, kann konkrete Fragen stellen.

  • Welche drei Themen sind für unseren Wahlkreis besonders wichtig?
  • Was wollen Sie konkret für Lippe oder unsere Region erreichen?
  • Welche landespolitischen Entscheidungen betreffen unsere Kommune?
  • Wie stehen Sie zu Bildung, Mobilität, Gesundheit und Digitalisierung?
  • Wie erklären Sie die Grenzen landespolitischer Zuständigkeit?
  • Wie wollen Sie nach der Wahl erreichbar bleiben?
  • Welche Ausschüsse wären für Ihre Arbeit besonders wichtig?

Gute Antworten sollten verständlich, konkret und realistisch sein.

Häufiges Missverständnis: Erststimme und Zweitstimme #

Viele Menschen denken, die Erststimme sei automatisch die wichtigere Stimme, weil sie „Erststimme“ heißt. Das ist missverständlich.

Die Erststimme ist wichtig für die Person im Wahlkreis. Die Zweitstimme ist aber entscheidend für die Stärke der Parteien im Landtag.

Darum sollte man beide Stimmen bewusst nutzen.

Häufiges Missverständnis: Landtagswahl ist keine Kommunalwahl #

Bei einer Landtagswahl wird nicht der Stadtrat, nicht der Kreistag und nicht der Bürgermeister gewählt.

Gewählt wird der Landtag NRW. Trotzdem kann die Landtagswahl Auswirkungen auf Kommunen haben, weil das Land viele Rahmenbedingungen für Städte, Gemeinden und Kreise setzt.

Wer politische Verantwortung richtig einordnen will, sollte deshalb die Ebenen unterscheiden: Kommune, Kreis, Land, Bund und EU.

Häufiges Missverständnis: Eine Stimme ist nicht egal #

Einzelne Stimmen können knapp erscheinende Ergebnisse beeinflussen. Vor allem aber zeigt Wahlbeteiligung, wie stark Bürgerinnen und Bürger demokratische Mitbestimmung nutzen.

Wer nicht wählt, überlässt anderen die Entscheidung über Mehrheiten, Programme und politische Richtung.

Wählen ist deshalb nicht nur ein Recht, sondern auch eine Möglichkeit, Verantwortung für die eigene politische Umgebung zu übernehmen.

Warum verständliche Landtagswahlen wichtig sind #

Viele Menschen wissen grundsätzlich, dass gewählt wird. Aber oft ist unklar, was genau die Stimmen bewirken, welche Ebene zuständig ist und warum die Zweitstimme so wichtig ist.

Verständliche politische Bildung hilft, Wahlen besser einzuordnen. Sie macht sichtbar, wie aus Stimmen Sitze, aus Sitzen Mehrheiten und aus Mehrheiten politische Entscheidungen entstehen.

Gerade für Nordrhein-Westfalen und Regionen wie Lippe ist das wichtig, weil Landespolitik viele Entscheidungen vor Ort beeinflusst.

Zusammenfassung #

Bei einer Landtagswahl wählen Bürgerinnen und Bürger das Parlament ihres Bundeslandes. In Nordrhein-Westfalen ist das der Landtag NRW.

Die Erststimme wählt eine Direktkandidatin oder einen Direktkandidaten im Wahlkreis. Die Zweitstimme wählt eine Partei und entscheidet vor allem über die Sitzverteilung im Landtag.

Die nächste Landtagswahl NRW findet am 25. April 2027 statt. Erstmals dürfen dabei auch 16- und 17-Jährige wählen, wenn sie die weiteren Voraussetzungen erfüllen.

Kurz gesagt: Die Landtagswahl entscheidet darüber, welche Personen und Parteien in Nordrhein-Westfalen Landespolitik gestalten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert